Unterhaltsrechtlich maßgebendes Einkommen

Ein Unterhaltsrechlich maßgebendes Einkommen bezeichnet die Berechnung des Unterhalts im Falle einer Scheidung. Dabei entscheidet das Einkommen beider Beteiligten, demnach des Unterhaltspflichtigen und dem Unterhaltsberechtigten über die Höhe des Unterhaltsberechtigten. Dabei erfolgt die Berechnung wie folgt: Je höher das Einkommen des Unterhaltspflichtigen ist, desto höher auch der Unterhalt. Ist wiederum das Einkommen des Unterhaltsberechtigten ebenfalls hoch, so kann der Beteiligte nur wenig Unterhalt verlangen. Das Einkommen wird dabei präzise definiert und für den richtigen Unterhaltsbetrag berechnet. Zu den Geldeinnahmen zählen einmal das Bruttoeinkommen als Summe aller Einkünfte, Einkünfte aus selbständiger oder unselbstständiger Erwerbstätigkeit, Sonderzahlungen, wie zum Beispiel Überstundenvergütungen, Sozialleistungen, Kapitaleinkünfte (Zinsen und Dividenden), Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, Renten und weitere Einkünfte. Für die Berechnung des monatlichen Einkommens spielen die Einkünfte der letzten 12 Monate eine wichtige Rolle. Denn diese werden zusammengezählt und durch 12 (Monate) dividiert. Für selbständige werden die Einkünfte der letzten drei Jahre in Betracht gezogen.

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