Eheschließung

In einer Eheschließung handelt es sich um die entschlossene Einwilligung von zwei Menschen einen gemeinsamen Bund gesetzlich einzugehen. Dieser Bund wird vor dem Standesamt beschlossen und gefestigt. Der Vorgang einer Eheschließung hängt von der Kultur und dem religiösen Standard im jeweiligen Land ab. Die Eheschließung ist im BGB und im Grundgesetz festgelegt. Dort wird deutlich erklärt, dass im Zuge einer Eheschließung eheliche Pflichten folgen, die eine Verantwortung gegenüber dem Ehegatten voraussetzen. Die Verantwortung erfolgt durch die gedeckte Versorgung der Familie und des persönlichen Lebensunterhalts. Um in Deutschland die Eheschließung zu tätigen, müssen zunächst bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Die erste Bedingung ist, dass beide Beteiligte unterschiedlichen Geschlechts sein müssen. Diese Bedingung ist seit dem 1.Oktober 2017 fällig, denn nun können auch Menschen gleichen Geschlechts heiraten. Des Weiteren ist ein enges familiäres Verhältnis der Beteiligten verboten sowie auch eine Lebenspartnerschaft mit einem anderen Menschen. Die Eheschließung erfolgt mittels einer Trauung, die gesetzlich und rechtlich in einem ausgewählten Standesamt vollzogen wird. In Deutschland erhält das Ehepaar für die Eheschließung eine Trauungsurkunde.

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